Die Altersverifizierung bei der ARD Mediathek

Nachdem ich mich lange vor einem Konto bei den öffentlich-rechtlichen gedrückt habe, kam ich irgendwann doch an den Punkt, an dem ich das Angebot mehr nutzen wollte.

Der erste (schlechte) Eindruck entstand schon dabei, dass kein Login über Apple oder Google möglich war. Aber gut, dann nutze ich eben oldschool meine Emailadresse. (Für den zweiten Account nutzte ich übrigens eine 0185-Trashmail, hat (halb erwartbar) auch ohne Probleme funktioniert).

Der Film, den ich sehen wollte war “Der Pate”. Ich war begeistert, dass die Mediathek auch solche Juwelen zu bieten hat. Allerdings ist der Film altersbegrenzt. An sich ist so eine Begrenzung ja auch eine nachvollziehbare Sache, die ich grundsätzlich unterstütze.

Die Maske für die Verifizierung

Die Maske für die Verifizierung

Ich bin schon Richtung Personalausweis gelaufen, um mich mit der AusweisApp zu identifizieren. Doch siehe da, ich brauche zwar den Ausweis, nicht aber die AusweisApp. Man muss nämlich nur die zwei Buchstabenreihen auf der Rückseite des Ausweises eingeben. Das hat mich natürlich direkt getriggert, und ich wollte schauen wie komplex die Validierung hier implementiert wurde.

Der erste Versuch war (enttäuschenderweise) direkt erfolgreich: Es reicht die Ausweisnummer von Erika Mustermann um die Validierung erfolgreich zu bestehen. An sich nachvollziehbar, aber zumindest diese Nummer sollte doch herausgefiltert werden.

Ich habe mich dann noch etwas mit dem Personalausweis-Nummern-System und den Prüfziffern auseinandergesetzt Wikipedia. Ich war dann zu faul die Prüfziffern für einen Phantasieausweis händisch zu berechnen, aber glücklicherweise gibt es passende Generatoren im Internet.

Ein Generator für gültige Personalausweisnummern

Ein Generator für gültige Personalausweisnummern

Auch damit klappt die Verifizierung einwandfrei. Fazit: Jugendschutz auf diesem Level kann man sich auch sparen.